Chronik des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg e.V.
Von den ersten Anfängen caritativen Wirkens in der Diözese Magdeburg (1867) bis zum Beginn der deutschen Wiedervereinigung (1989).
Teil 1 - bis zum Ende des 2. Weltkrieges
Im östlichen Teil der Erzdiözese Paderborn (späterer Bereich des Erzbischöflichen Kommissariates Magdeburg) bestehen bei Gründung des Caritasverbandes im Februar 1946 bereits schon folgende Einrichtungen, die von verschiedenen Kongregationen mit sozial-caritativem/pflegerischem Auftrag getragen werden:
1867 ambulante Krankenpflege in Magdeburg-Altstadt, Prälatenstraße
1868 ambulante Krankenpflege in Calbe, später kommen Kommunikantenanstalt und Waisenhaus dazu
1875 ambulante Krankenpflege in Schönebeck
1875 Stiftung in Oschersleben mit Altenheim, Waisenhaus, Kindergarten, ambulanter Krankenpflege und Nähstube
1891 ambulante Krankenpflege in Halle, aus der sich 1893 das Elisabeth-Krankenhaus entwickelt
1893 Waisenhaus und Kommunikantenanstalt in Schönebeck, angeschlossen an die bestehende ambulante Krankenpflegestation
1898 ambulante Krankenpflegestation Magdeburg-Sudenburg
1899 ambulante Krankenpflege in Halberstadt
1905 ambulante Krankenpflege in Naumburg
1906 Gründung des Marienstiftes in Magdeburg
1907 Waisenhaus und Kommunikantenanstalt in Torgau
1907 Gründung des Josefs-Krankenhauses in Dessau
1910 Gründung des Barbara-Krankenhauses in Halle
1911 ambulante Krankenpflegestation und Kindergarten in Magdeburg-Neustadt
1919 ambulante Krankenpflege in Oebisfelde, verbunden mit Waisenhaus und Kommunikantenanstalt
1920 Altenheim in Halberstadt, Gleimstraße
1920 Waisenhaus in Halberstadt
1920 Waisenhaus in Wanzleben, verbunden mit Kindergarten und ambulanter Krankenpflege
1922 ambulante Krankenpflege in Haldensleben und Kindergarten
1923 ambulante Krankenpflege in Bitterfeld
1925 ambulante Krankenpflege in Magdeburg-Buckau
1925 Gehörlosenheim in Halberstadt
1931 ambulante Krankenpflege in Helbra mit Kindergarten
Außerdem gibt es eine Reihe von Kindergärten und Bahnhofsmissionen.
Weiterhin liegen uns Zeugnisse von Elisabethgruppen vor, die es in den verschiedenen Gemeinden des Bistumsanteils gibt. Die ersten Elisabethgruppen entstehen zwischen 1860 und 1870.
Der Katholische Fürsorgeverein für Frauen, Mädchen und Kinder unterhält im östlichen Bistumsanteil in Magdeburg, Halberstadt
und Quedlinburg Beratungsstellen, die auch nach Gründung des Caritasverbandes bis Anfang der 50er Jahre weiterbestehen. Die
Beratungsstellen werden von Fürsorgerinnen betrieben, die einen Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen um die Beratungsstelle
sammeln.
