Selbsthilfegruppen Stendal

Die Suchtselbsthilfegruppen des Caritasverbandes treffen sich immer
montags und donnerstags
in Stendal in der Brüderstraße 25 um
19:30 Uhr

Ansprechpartner für die Gruppe am Montag und am Donnerstag
Herr Schuldt 
Telefon: 0173 21 86 9 45
E-Mail: klaus-schuldt@web.de  

 
Selbsthilfegruppe Osterburg

In Osterburg hat die Selbsthilfegruppe ihr Treffen aller
zwei Wochen um
19:00 Uhr
in der Ernst-Thälmann-Str. 10

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter 
Telefon: 01 60 / 43 29 111 
E-Mail: grit.franzke@caritas-stendal.de

 
Hilfe zur Selbsthilfe geben  

WER SIND WIR?

Wir sind Frauen und Männer aus allen Schichten der Bevölkerung, die aus den unterschiedlichsten Gründen den Entschluss gefasst haben, ein Leben ohne Alkohol und Drogen zu führen. Da sind die, für die ein Leben ohne Alkohol und Drogen auf Grund ihrer Abhängigkeit eine lebenswichtige Notwendigkeit ist. Dann sind da die, die noch bevor sie abhängig waren, für sich eine Gefahr im Alkohol erkannt haben und nicht erst Alkoholiker werden wollen. Und dann gibt es noch die Angehörigen, die Co-Abhängigen, die aus Solidarität mit dem Abhängigen, alkoholfrei leben möchten.

Für wen sind wir da und was sind unsere Ziele?

Wir sind für jeden Menschen da, der sich über die Alkohol- und Drogenproblematik informieren möchte und ohne Alkohol und Drogen leben will. Und für Angehörige von Suchtkranken die Hilfe brauchen, um mit dem Problem Sucht umgehen zu können.

Wir wollen allen Menschen , die sich aus welchen Gründen auch immer, dazu entschlossen haben, ein alkoholfreies Leben zu führen, Hilfe zur Selbsthilfe geben und ihnen beistehen, ihre eigene Persönlichkeit zu überprüfen und wieder aufzubauen.

Wir wollen Alkohol- und Drogenabhängigen die Möglichkeit bieten, einen Kreis neuer Freunde zu finden, von dem sie sich verstanden fühlen und dem sie ehrlich und vertrauensvoll gegenübertreten können.

Was bieten wir an und was lehnen wir ab?

Wir bieten in erster Linie wöchentlich Gruppengespräche an. Hier kann mit Gleichgesinnten über die eigenen Probleme gesprochen und den Problemen der Anderen zugehört werden. Dies ist für einen Abhängigen oft die einzige Möglichkeit, sich mit seiner Sucht auseinander zu setzen. Um ein trockenes Leben zu führen, ist der Besuch einer Selbsthilfegruppe eine zwingende Notwendigkeit. Für einen Außenstehenden ist dies eigentlich schwer begreifbar, dass Worte helfen sollen. Zu Beginn nehmen viele stumm und sprachlos die Gespräche in der Gruppe wahr. Doch dann merkt der Suchtkranke, hier sind Menschen in der Gruppe, wie ich selbst und diese Menschen verstehen ihn und sein Problem. So fühlt er sich bald geborgen und aufgehoben und er baut seine Abwehrmauer, die er aufgebaut hat, ab und öffnet sich. Das regelmäßige Gespräch hilft sich zu verändern, zu reifen und zu wachsen. Wir lehnen in der Gruppe jegliche Unehrlichkeit ab. Wir wollen im Leben nach der Sucht zu einem ehrlichen Leben, sich selbst und anderen gegenüber finden (auch wenn es in der Anfangszeit nicht immer einfach ist).

Darüber hinaus führen wir auch Freizeitveranstaltungen durch. Dadurch soll ein noch engerer Zusammenhalt in der Gruppe entstehen und die Gruppenmitglieder können sich noch enger kennen lernen. Es werden auch kleine Reisen zu anderen Gruppen oder Organisationen (zu besonderen Themen) angeboten und durchgeführt.

Diskretion und ein nüchternes Erscheinen ist bei einem Gruppenbesuch Voraussetzung. Alles andere wäre gegenüber den Gruppenmitgliedern ein unfaires Verhalten.

Die Gruppe hat sich dem Kreuzbund angeschlossen.
Der Kreuzbund ist Mitglied im Caritasverband und engagiert sich im komplexen Bereich der Suchtselbsthilfe.

Weitere Infos zum Thema »Suchtberatung«