Einrichtung eines Büros für den Ökumenischen Ambulanten Hospizdienst
In der Region Torgau besteht seit 2007 in Trägerschaft des Caritasverbandes ein ambulanter Hospizdienst. In der Aufbauphase
nutzte die Koordinatorin in Gemeinschaft mit anderen Beratungen die Beratungsstelle des Caritasverbandes.
Mit den Zunahmen von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Sterbebegleitungen ist es notwendig, einen separaten Beratungsbereich
zu schaffen. Aus diesem Grund wurde ein neues Büro eröffnet.
Der Ambulante Hospizdienst begleitet Sterbende und Angehörige in der Trauerphase. Die ehrenamtlichen, qualifizierten Hospizhelferinnen
und Hospizhelfer sehen ihre Aufgabe darin, sterbenden und schwerkranken Menschen und deren Angehörigen in schwerer Zeit eine
helfende Hand zu reichen und ihnen Begleiter in der Zeit des Abschiednehmens und des Trauern zu sein.
Die Männer und Frauen nehmen sich Zeit, um auf Bedürfnisse und Wünsche einzugehen, zum Reden, Zuhören, miteinander Schweigen,
um über Vergangenes und Zukünftiges, über Ängste und Hoffnungen miteinander zu sprechen, um Mut zu machen und um Angehörige
und Pflegende wenigstens zeitweise zu entlasten. Auch über den Tod eines Angehörigen hinaus stehen die ehrenamtlichen Hospizhelfer
den Hinterbliebenen helfend zur Seite. Aber auch die Helfer benötigen Begleitung. So treffen sie sich regelmäßig zum Austausch
untereinander.
Angestoßen wurde die Initiative von den Ehrenamtlichen selbst.
Fachlich begleitet wird die Hospizgruppe vom Caritasverband für das Dekanat Torgau, der sie in Seminaren auf ihre Aufgaben
als ehrenamtlicher Hospizhelfer vorbereitet hat.

