Magdeburg, 8. Januar 2014  

Bischof Feige errichtet Flüchtlingshilfe - Willkommen bei uns!

Unter den Augen von Sachsen-Anhalts Innenminister
Holger Stahlknecht unterzeichnet der Bischof die Errichtungsurkunde für die Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt.

Die katholische Kirche engagiert sich ab sofort noch stärker für Flüchtlinge, die nach Sachsen-Anhalt kommen. Bischof Gerhard Feige hat dazu am Mittwoch, 8. Januar, in Magdeburg die „Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt“ (FHST) ins Leben gerufen. Unterstützt wird das Bistum auch von Innenminister Holger Stahlknecht, von der Landes-Integrationsbeauftragten Susi Möbbeck und durch das Landesnetzwerk Migrantenselbstorganisation Sachsen-Anhalt. Zweck der Flüchtlingshilfe ist laut Gründungsurkunde, „Menschen, die aus lebensbedrohlichen Krisengebieten nach Sachsen-Anhalt kommen beziehungsweise gekommen sind, in prekären Lebenssituationen und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu unterstützen“. Die Unterstützungen werde auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe gegenüber jedermann gewährt, ungeachtet seiner Religion, Herkunft, Hautfarbe und seines Geschlechts.

Wie Bischof Feige vor Journalisten erläuterte, hat das Bistum Magdeburg den Fonds zunächst mit einer Summe von 60 000 Euro ausgestattet. Sponsoren hätten weitere Spenden im fünfstelligen Bereich zugesagt. Nun sei es allerdings wichtig, „dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an dieser Initiative beteiligen und sie mit ihren Spenden zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftswerk werden lassen“.

Verwendet werden soll das Geld unter anderem für Hilfen bei Familienzusammenführung, für Fahrtkosten, zur Unterstützung bei Ausbildung und Arbeitssuche und bei Beschaffen von Beglaubigungen und Gutachten.

Die Verwaltung des Fonds liegt in den Händen des Diözesan-Caritasverbandes. Der Wohlfahrtsverband, sagte Feige, habe bereits viel Erfahrung mit Hilfsaktionen, Spenden und finanzieller Hilfe; zuletzt auch durch die Hochwasserhilfe 2013. Des Weiteren wurde ein Vergabebeirat eingesetzt, der die Entscheidung über die Zuwendung trifft. Gründungsmitglieder dieses Gremiums sind unter anderem die Bundestagsabgeordneten Heike Brehmer aus dem Harz und Karamba Diaby aus Halle sowie der ehemalige Magdeburger Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete Willi Polte und der frühere Landtagspräsident Adolf Spotka.

Anträge können vom 1. Februar an über die Caritas-Migrationsberatungsstellen eingereicht werden. Fragen zum Sachverhalt beantwortet Frau Monika Schwenke, Abteilungsleiterin Sozialarbeit im DiCV, unter 0391 6053 236 oder monika.schwenke@caritas-magdeburg.de .

Wir bitten um Spenden unter:

Spendenkonto
Bistum Magdeburg
IBAN: DE43 8105 3272 0641 0223 01
BIC: NOLADE21MDG
Stichwort: Spende Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt

Zur Ansicht des Flyers klicken Sie hier .

Den Flyer können Sie kostenfrei von
uns erhalten. Dafür genügt eine
kurze Mail an Christian Laas
(christian.laas[at]caritas-magdeburg.de)
oder ein Anruf unter +49 391 6053-249.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die "Vergaberichtlinie Flüchtlingshilfe" des Bistums finden Sie hier .

Den Antrag finden Sie hier .

Ansprechpartner der Caritas für die Antragsstellung auf Unterstützung durch die FHST können Sie hier (Stand 20.04.2016) finden. 

  

Fotos: Christian Laas (DiCV)