Magdeburg / Freiburg, 11. November 2013  

Bewusster leben statt Hungerkur: Caritas-Magazin zum Thema Übergewicht und Körperideal

Das Caritas-Magazin „Sozialcourage“ hat sich frisch gemacht: Nach zehn Jahren erscheint die vierteljährliche Zeitschrift mit neuem Layout und auf neuem hochwertigen Papier, gestaltet von der Münchner Agentur Herburg Weiland. Ansprechen wollen die Caritas-Verbände als Herausgeber damit nicht nur freiwillig Engagierte und ehrenamtlich Interessierte, sondern vermehrt auch junge Menschen mit sozialen Interessen. Dem Redesign vorangegangen war 2012 eine quantitative Leserbefragung von 500 Lesern sowie eine Akzeptanzstudie in Form einer webbasierten moderierten Diskussionsgruppe von jungen sozial Engagierten. Tenor der Marktforschung war: Die Inhalte des Magazins kommen an, die Gestaltung braucht jedoch eine Auffrischung.

„Sozialcourage“ wird bundesweit gemeinschaftlich von den Diözesan-Caritasverbänden in einer Auflage von derzeit 165.000 Exemplaren veröffentlicht und vom Deutschen Caritasverband zentral produziert. Soziale Probleme werden den Lesern lösungsorientiert vermittelt. Dabei wird die Brücke geschlagen zwischen dem Engagement der Ehrenamtlichen und der sozialarbeiterischen Kompetenz der Caritas-Dienste und Einrichtungen. Wie bisher decken regionale Seiten den Bedarf an Informationen der Caritas vor Ort.

Passend zum schlankeren und luftigen Auftritt greift das neue Heft, das diese Woche erscheint, das Thema Übergewicht vor allem in Bezug auf Kinder auf. Eine Caritas-Rezeptur für ein leichteres Leben vermitteln Mutter-Kind-Kureinrichtungen: Hier lernen Kinder und Eltern sich zu bewegen, richtig einzukaufen und bewusst zu essen. Das wirkt besser und nachhaltiger als Hungerkuren und vermeidet die soziale Ausgrenzung als „Dickerchen“.

Ein Ansichtsexemplar der neuen Ausgabe der Sozialcourage kann beim Deutschen Caritasverband e.V. bezogen werden, Dr. Bernhard Seiterich, Tel.: 0761/200-416, Email: bernhard.seiterich@caritas.de